Breidenfeld-Klais-OrgelEvang. Stadtkirche

 

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„Breidenfeld-Klais-Orgel“ der Ev. Stadtkirche Lengerich (1835/2003)

Breidenfeld-Klais-Orgel Stadtkirche Lengerich

1835 baute der westfälische Orgelbauer Wilhelm Breidenfeld (1794 – 1875) in der Lengericher Stadtkirche eine zweimanualige Orgel. Der bedeutende Orgelbauer ging aus der Werkstatt Vorenweg-Kersting in Münster hervor und arbeitete später vor allem im Trierer Raum. Wesentliche Teile der Breidenfeld-Orgel wurden Ende der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts von der Firma Kemper, Lübeck, in einem neobarocken Neubau verwendet, der aber von vornherein unter erheblichen Mängeln litt.

Aufgrund der seitens der Firma Kemper nur behutsam umgestalteten alten Orgelteile war eine Restaurierung und Erneuerung möglich, die 2002/03 von der Bonner Firma Johannes Klais durchgeführt wurde. Die weltweit tätige Orgelbaufirma Klais ist Expertin auf dem Gebiet der Restaurierung von Breidenfeld-Orgeln.
Die Restaurierung wurde aus Mitteln des Denkmalschutzes gefördert.
Die Lengericher Breidenfeld-Klais-Orgel nimmt einen besonderen Platz in der Orgellandschaft des Münsterlandes ein.

“Hörprobe”:

Bei der Hörprobe handelt es sich um den ersten Satz das „Allegro“ der „Sonate C-Dur“ von Johann Gottfried Vierling (1750-1813), gespielt von Kantor Christoph Henzelmann an der Breidenfeld-Klais Orgel der Stadtkirche.

Festschrift: „Die Breidenfeld-Klais-Orgel in der Ev. Stadtkirche Lengerich“

                     ISBN 3 - 936434 - 05 - 0

 

Orgel-Disposition 

Wilhelm Breidenfeld 1836   -   Johannes Klais 2003

    TabelleOrgelregisterBreidenfeldKlais

Rheinische Schiebekoppeln III an II  /  I an II      /      Pedalkoppeln I - II - III (rechts liegend)

 

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